In einem Thesenpapier fordert der Koordinator für Energiefragen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer, den Bereich der Gebäudesanierung einfacher, transparenter und effizienter zu gestalten.
Um die europäischen Energieeffizienzziele erreichen und das enorme Energiesparpotential der Bestandsgebäude nutzen zu können, sei in der kommenden Legislaturperiode eine Gebäudesanierungsoffensive notwendig, so Nüßlein. Als zentrales Mittel hierzu schlägt er die Einführung einer Energie-Spar-Prämie und die Umsetzung eines Wärme-Contracting-Konzepts vor.Mit der Einführung der sogenannten Energie-Spar-Prämie 130 könnte die Gebäudesanierung entscheidend einfacher und effizienter werden. Die Energie-Spar-Prämie sollten Privatpersonen, private und gewerbliche Wohnungsunternehmen erhalten, die an mehr als 30 Jahre alten Gebäuden nachhaltige Renovierungsinvestitionen durchführen und dadurch den Primärenergieverbrauch auf mindestens 130 kWh/Quadratmeter jährlich reduzieren. Um die Kosten für den Bundeshaushalt kalkulierbar zu halten, solle der Zuschuss pro Wohneinheit gedeckelt sein. Dabei soll die Energie-Spar-Prämie nach den Vorstellungen Nüßleins die vorhandenen Einzelförderungen mit komplizierten Antragsverfahren ersetzen. Mit einem effektiven Wärme-Contracting-Konzept müssten in der 17. Legislaturperiode sowohl Kosten als auch Ressourcen eingespart werden, so der CDU-Mann weiter. Im Mietwohnungsbereich sollten wirtschaftlich Mieter wie Vermieter attraktive Sanierungslösungen möglich werden. Mit Maßnahmen wie der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes, dem Energieeinspargesetz sowie der Heizkostenverordnung und der Energieeinsparverordnung, habe die Regierung bereits Wesentliches erreicht, um den gesetzten Klimaschutzzielen gerecht zu werden. In der 17. Legislaturperiode werde der Schwerpunkt der Union weiter sein, Ökologie und Ökonomie sinnvoll miteinander zu verbinden.