BUNDESREGIERUNG: FÖRDERUNG DES STÄDTEBAULICHEN DENKMALSCHUTZES WIRD AUSGEBAUT

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Bei der Eröffnung der Denkmal-Messe in Leipzig gab Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee bekannt, dass der städtebauliche Denkmalschutz in den neuen Ländern weiter und in den alten Ländern zukünftig gefördert werden soll. Im Rahmen der Städtebauförderung würden den Ländern und Gemeinden in 2006 rund 546 Millionen Euro für die Stadterneuerung bereitgestellt. Über 90 Millionen Euro stünden dabei allein den historischen Stadtkernen im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz zur Verfügung. Die Weiterführung des Programms habe die Bundesregierung im Koalitionsvertrag festgeschrieben.Diese Vereinbarung sei nur durch die sichtbaren Erfolge des städtebaulichen Denkmalschutzes in den neuen Ländern zustande gekommen, auf die die Bürger in ganz Deutschland stolz sein könnten. Dieser Erfolg zeige nicht nur, welchen baukulturellen Reichtum die neuen Länder in das vereinte Deutschland eingebracht hätten, sondern stärke durch die gelungene Erneuerung auch die Bindung der Bürger an ihre Heimat und führe zu einem lebhaften Städtetourismus.Stadterneuerung und Denkmalpflege bewegten sich Dank der Städtebauförderung des Bundes in Deutschland auf hohem Niveau und trügen in erheblichem Umfang zur Beschäftigung bei, so Tiefensee. Die Denkmal-Messe zeige die hohe wirtschaftliche Bedeutung dieses Sektors, denn sie sei eine beeindruckende Leistungsschau des handwerklichen Könnens und zeige zudem als Europäische Messe, dass sich das deutsche Handwerk auch im internationalen Wettbewerb sehen lassen kann.Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung präsentiert anlässlich der Denkmal-Messe die Ausstellung "Denk!mal: Alte Stadt - Neues Leben" im Leipziger Hauptbahnhof. Die Ausstellung zeigt in einer Gegenüberstellung von damals und heute, wie viel Glanz die historischen Städte Ostdeutschlands seit 1990 zurück gewonnen haben.