BUNDESREGIERUNG FÖRDERT WEITERHIN DIE BILDUNG VON WOHNEIGENTUM

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"Bauinteressierte, vor allem Familien mit Kindern, sollten jetzt die äußerst günstigen Rahmenbedingungen für die Bildung von selbst genutztem Wohneigentum nutzen", befürwortete Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbauministerium anlässlich der Ausstellungseröffnung "Neues Bauen in alten Häusern" in Esslingen. Nach wie vor sei die Wohneigentumsquote in Deutschland im europäischen Vergleich zu gering. Die eigenen vier Wände in einem urbanen Wohnumfeld seien für durchschnittlich verdienende Familien aber durchaus finanzierbar. Der Staat werde auch künftig helfen. Ab 2007 wolle die Bundesregierung selbst genutztes Wohneigentum stärker in die Altersvorsorgeförderung integrieren. Gemeinsam mit der KfW sollen darüber hinaus die Finanzierungschancen von durchschnittlich verdienenden Haushalten für wohnungswirtschaftliche Investitionen erhöht werden, weil insbesondere jungen Familien mit Kindern häufig die Möglichkeit zum Vorsparen und damit das Startkapital fehle.Privaten Bauinteressierten soll die Wanderausstellung ganz praktische Hinweise geben. "In der Vergangenheit wurde immer deutlicher, dass in der Bevölkerung ein großer Bedarf an Wissen um kostengünstige und qualitätsvolle Lösungen insbesondere für Bauen im Gebäudebestand besteht. Auf den Ausstellungstafeln werden qualitätsbewusste Modernisierungsmaßnahmen, ökologisches Bauen, energetische Sanierung, gesundes Wohnen und Grundrissänderungen mit Fotomaterial und erläuternden Texten anschaulich gemacht", sagte Roth.Das Bundesbauministerium führt in Kooperation mit 25 Verbänden die Ausstellung im Rahmen der Initiative "Kostengünstig qualitätsbewusst Bauen" durch. Dadurch sollen praxisorientierte Hilfestellungen gegeben, umfassenden Fachinformationen bereitgestellt, auf erfolgreichen Vorzeigeprojekte aufmerksam gemacht und eine Schärfung des baukulturellen Bewusstseins erreicht werden.