"Mit dieser Stop-and-Go-Politik wird die Zukunft unserer älter werdenden Gesellschaft im zentralen Lebensbereich des Wohnens leichtfertig aufs Spiel gesetzt", kommentierte GdW-Präsident Gedaschko die Zahlen. Er appellierte an die Bundesregierung, zur Förderung barrierefreier und barrierearmer Umbauten das bestehende Programm "Altersgerecht umbauen" mit dem Fokus einer Zuschussförderung stärker finanziell zu unterlegen. Darüber hinaus sollte es auch für professionelle Wohnungsanbieter eine Zuschussförderung geben – mindestens aber einen Tilgungszuschuss.
Während der Etat für das Wohngeld entgegen der Aussagen im schwarz-roten Koalitionsvertrag um 100 Millionen Euro gekürzt wurde, blieben die Mittel für CO2-Gebäudesanierung bei 1,5 Milliarden Euro stabil. Nach GdW-Auffassung zu wenig, denn: "Diese Mittel reichen nicht aus, um die Energiewende im Gebäudebereich zu stemmen.“. Dafür seien mindestens drei Mrd. Euro notwendig.