BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT: ANHALTENDE BELEBUNG DES ARBEITSMARKTES

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In Berlin und Brandenburg waren im Mai insgesamt 470.681 Arbeitslose gemeldet. Das waren 10.481 weniger als im Vormonat und 54.460 weniger als vor einem Jahr. Der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland dauere an und belebe weiterhin den Arbeitsmarkt, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Frank-J. Weise. Auf Berlin entfielen 268.306 Arbeitslose. Das sind 2.956 weniger als im April. Der Rückgang im Mai ist saisontypisch und entspricht einem langjährigen Durchschnitt. Gegenüber dem Vorjahr sind in Berlin 28.862 Menschen weniger arbeitslos. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 15,9 Prozent und lag damit um 1,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Bezirke mit besonders hoher Arbeitslosenzahl waren Berlin-Mitte mit einer Quote von 20,09 Prozent und Friedrichshain-Kreuzberg mit 19,8 Prozent. Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf bewegt sich die Arbeitslosenquote mit 11,4 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt.In Brandenburg lag die Arbeitslosenquote bei 15,0 Prozent, eine Abnahme gegenüber dem Vormonat von 0,8 Prozentpunkten. Die Arbeitslosenzahl verringerte sich auf 202.375. Dies sind 7.525 oder 3,6 Prozent weniger als im April und damit der tiefste Maiwert seit elf Jahren. Die Arbeitslosenquote sank um 0,8 Prozentpunkte auf 15,0 Prozent. Als Region mit hoher Arbeitslosenzahl galt die Uckermark, die wie im April mit einer Arbeitslosenquote von 22,6 Prozent deutlich über dem Landesdurchschnitt lag. Auch die Regionen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster wiesen mit jeweils 19,8 Prozent hohe Quoten auf, die sich gegenüber dem Vormonat aber leicht verbesserten. Dagegen war die Arbeitslosenquote in Potsdam Mittelmark und Stadt mit 9,4 bzw.10,1 Prozent besonders niedrig. Auch die Dahme-Spreewald-Region verzeichnete mit 10,9 Prozent einen niedrigen Wert, eine Abnahme gegenüber April um 1,0 Prozentpunkte.Die Beschäftigungsentwicklung fällt sowohl in Berlin als auch in Brandenburg weiterhin positiv aus. Nach wie vor wird der höchste Zuwachs im Zeitarbeitsmarkt verzeichnet. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vollziehe sich der Beschäftigungsaufbau in allen Bundesländern und den meisten Wirtschaftsbranchen. Kleine und mittlere Unternehmen würden dazu besonders beitragen.In Deutschland hat die Arbeitslosigkeit im Mai im Zuge der Frühjahrsbelebung um 161.000 auf 3,806 Millionen abgenommen. Gegenüber dem Vorjahr wurden 732.000 Arbeitslose weniger gezählt. Saisonbereinigt ergebe sich jedoch eine geringfügige Zunahme der Arbeitslosigkeit im Mai. Angesichts des unterdurchschnittlichen Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den milden Wintermonaten falle die Frühjahrsbelebung dennoch positiv aus.