Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 9. Juli berichtete, plant der Bund, die TLG Immobilien-gesellschaft mit einem Bestand von 11.500 Wohnungen, 75 Bürogebäuden, Hotels und Pflegehei-men sowie 270 Einzelhandelsläden in einem Bieterverfahren zu privatisieren.
Bereits im Herbst 2011 soll nach den Plänen des Bundesfinanzministeriums die europaweite Ausschreibung erfolgen, die bis Ende 2012 abgeschlossen sein soll. Die TLG verfügt nach dem Medienbericht über ein bilanziertes Immobilienvermögen von 1,76 Milliarden Euro, ihr Eigenkapital beläuft sich auf mehr als eine Milliarde Euro. Insgesamt wolle die Bundesregierung im kommenden Jahr rund 5,1 Milliarden Euro aus Verkäufen einnehmen – fast doppelt so viel, wie in 2011.Wie die FAZ unter Berufung auf Unterlagen des Finanzministeriums weiter berichtet, soll die TLG nicht im Ganzen verkauft werden. Vielmehr sei geplant, den Wohnimmobilienbestand abzuspalten und in eine Tochtergesellschaft mit dem Namen "TLG Wohnen" zu überführen. Hiervon erhoffe sich das Ministerium eine Erweiterung des Bieterkreises und eine Erhöhung des Wettbewerbsdrucks, was sich positiv auf den Verkaufspreis auswirken soll.
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