BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT IM LAND BRANDENBURG

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Was das bürgerliche Engagement seiner Einwohner angeht, gehört Brandenburg zu den Wachstumsregionen Deutschlands. Dies geht aus der Beantwortung einer Kleinen Anfrage der Landtagsabgeordneten Barbara Richstein (CDU) an die Landesregierung hervor (Zitat Drucksache 4/2903). Wie bewertet die Landesregierung das bürgerschaftliche Engagement im Land Brandenburg? Wie viele Einwohner im Land Brandenburg sind bürgerschaftlich engagiert? In welchen Bereichen engagieren sich die Bürger dabei insbesondere? Welche Vorstellungen gibt es seitens der Landesregierung, das bürgerschaftliche Engagement künftig noch mehr zu stärken?Namens der Landesregierung beantwortet der Chef der Staatskanzlei die Kleine Anfrage wie folgt:zu Frage 1:Auch in Brandenburg ist in den letzten Jahren eine Zunahme des bürgerschaftlichen Engagements in allen Bereichen festzustellen. Dies belegt der im Auftrage des BMFSFJ durchgeführte zweite Freiwilligensurvey, dessen Auswertung wir in Form einer Landesstudie in den nächsten Wochen vorstellen werden. Vorab kann festgestellt werden, dass die Region Berlin-Brandenburg zu den Wachstumsregionen in diesem Bereich zählt.zu Frage 2:Im Land Brandenburg beträgt der Anteil freiwillig Engagierter 33 % der Bevölkerung ab 14 Jahren.zu Frage 3:Hervorzuhebende Engagementbereiche sind: Sport, Seniorenarbeit (Generation Plus), Natur- und Umweltschutz, Feuerwehr und Rettungsdienste, Jugendarbeit, Schule und Kindereinrichtungen, sozialer Bereich, kultureller Bereich, politische Interessenvertretungen, Mitarbeit in Kammern und Verbänden.Eine genaue Aufschlüsselung kann erst nach Vorliegen der o. g. Landesstudie erfolgen.zu Frage 4:In Umsetzung der Koalitionsvereinbarung wurde in der Staatskanzlei die Koordinierungsstelle "Bürgerschaftliches Engagement" eingerichtet. Damit sollen die in den einzelnen Ressorts laufenden Aktivitäten koordiniert, Maßnahmen systematisch gebündelt und Gesamtstrategien zur Förderung und Unterstützung von bürgerschaftlichem Engagement entwickelt werden. Im Vordergrund steht die Schaffung einer neuen Kultur der Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements. Die Koordinierungsstelle versteht sich als Service-Stelle und direkter Ansprechpartner für bürgerschaftlich Engagierte.Schwerpunkte der Arbeit sind: Kommunikation (Netzwerkstrukturen, Würdigung, Internet-Portal), Entbürokratisierung (Vereinfachung bei Verfahren mit Bezug zum Ehrenamt, Unterstützung von Engagierten bei der Bewältigung bürokratischer Verfahren), Fortbildung (Qualifizierung der ehrenamtlich Tätigen sowie der Verantwortlichen durch spezifische Weiterbildungsangebote), Demografie (verstärkte Nutzung der Potenziale der Generation Plus).