Kernstück dieser Vereinbarung ist, dass klimapolitisch begründete Investitionen für Mieter und Selbstnutzer der Gebäude sozial ausgewogen bleiben müssen und für die Eigentümer nicht unwirtschaftlich sein dürfen. Dazu müssen die steigenden klimapolitischen Anforderungen erkennbar mit neuen Werkzeugen zur immobilienwirtschaftlichen Umsetzung kombiniert werden. Das setzt auch eine breite Veränderungsbereitschaft auf allen Seiten voraus, die weite gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Kreise einbeziehen muss. "Nur unter Einhaltung dieser Prämisse werden wir mit der gemeinsamen Arbeit weiter voran kommen", so der GdW-Präsident.
Bundesbauministerin Barbara Hendricks sagte dazu: „Es ist eine gute Nachricht, dass alle Bündnispartner wieder an Bord sind! Im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen arbeiten alle am Wohnungsbau Beteiligten seit 2014 erfolgreich zusammen. Diese Erfolgsgeschichte können wir nun fortschreiben - auch über die Bundestagswahl hinaus. [... ] Dass der Gebäudebestand bis 2050 nahezu klimaneutral sein muss, wird von Niemandem angezweifelt. Den Weg dahin beschreiten wir nun in einer Innovationspartnerschaft wieder gemeinsam. Ich freue mich sehr, dass wir uns darauf verständigt haben, in den kommenden Monaten Maßnahmen zu entwickeln, mit denen wir den Anforderungen an den Klimaschutz und der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gleichermaßen gerecht werden."
Ansprechpersonen
Besonderer Vertreter, Bereichsleiter und Pressesprecher