BREITBANDATLAS: 98,3 % DER HAUSHALTE KÖNNEN MIT 1 MEGABIT PRO SEKUNDE ODER SCHNELLER SURFEN

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Über Funk- und kabelgebundene Netze hatten Ende 2010 insgesamt 98,3 % der Haushalte Zugang zu einer Breitbandgrundversorgung mit einer Geschwindigkeit von einem Megabit pro Sekunde und schneller. Im EU-Vergleich liegt Deutschland damit vor Ländern wie Frankreich, Spanien und Italien. Dies geht aus der aktuellen Detailanalyse des TÜV Rheinland hervor, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) jetzt im Rahmen des Berichts zum Breitbandatlas vorgelegt hat. Der Bericht, der in Zukunft halbjährlich aktualisiert wird, ergänzt das Online-Portal www.breitbandatlas.de.Die Werte nach Bundesländern zeigen ein Stadt-Land- sowie West-Ost-Gefälle. Den höchsten Versorgungsgrad mit einer Anbindung von mindestens 1 Mbit/s haben Berlin und Hamburg (jeweils 100 %), Bremen (99,9 %) und Nordrhein-Westfalen (99,2 %). Den geringsten Versorgungsgrad weisen die Flächenländer Brandenburg (92,8 %), Mecklenburg-Vorpommern (93,4 %), Thüringen (93,5 %) und Sachsen-Anhalt (94,2 %) auf.Nach dem Bericht waren bundesweit Ende 2010 bereits 88,1 % aller Haushalte allein über Funklösungen an das Internet mit einer Bandbreite von mindestens einem Mbit/s angebunden. Den Hochleistungsmarkt dominieren TV-Kabelnetze mit einer Übertragungsrate von 50 Mbit/s und mehr. Über diese Technologie waren nach den Erhebungen gut 37 % der Haushalte angebunden.Um eine schnelle Breitbandgrundversorgung zügig zu erreichen, setzt das BMWi auch auf die Mobilfunkunternehmen, die die ehemals für die TV-Verbreitung genutzten Frequenzen – die sogenannte Digitale Dividende – ersteigert haben. Laut BMWi ist die Funktechnologie "Long Term Evolution" (LTE) schon heute für über vier Millionen Haushalte nutzbar. Das Ministerium weist dabei nicht darauf hin, dass nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die Nutzung von LTE auf ehemaligen TV-Frequenzen den klassischen TV-Empfang stören kann. Bericht zum Breitbandatlas 2010 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

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