Insgesamt lebten im Land Brandenburg 171 verschiedene Nationalitäten. Die größte Bevölkerungsgruppe waren die Deutschen mit 2,4 Millionen, die 95,6 Prozent der gesamten Bevölkerung ausmachten. Dahinter folgen die polnischen Staatsangehörigen mit fast 20.000 sowie die syrischen Staatsangehörigen mit gut 17.000, die jeweils 0,7 Prozent der Gesamtbevölkerung stellten. An dritter Stelle stehen die russischen Staatsangehörigen mit 9.429 (0,4 Prozent) Personen. Am Ende der vielfältigen Liste finden sich Länder wie die Malediven, Seychellen oder Trinidad und Tobago, deren Staatsangehörigkeit zusammengenommen 7 Personen besaßen.
Das Wachstum verteilt sich ungleich auf die Bevölkerungsgruppen. Die Zahl der ausländischen Menschen nahm um 9.525 Personen zu. Darunter stieg der Zahl der polnischen Staatsangehörigen um 2.226 Personen, gefolgt von den syrischen (+1.783) und rumänischen (+1.033), am stärksten. Dagegen lebten Ende des Jahres 133 Deutsche weniger im Land als noch im Vorjahr. Rückläufig waren auch die Zahlen der in Brandenburg lebenden Pakistani (–80) und Russen (–46). Die Bevölkerungsentwicklung in den kreisfreien Städten und Landkreisen verlief ebenfalls uneinheitlich. Während die berlinfernen Landkreise Bevölkerungsrückgänge verkraften mussten, lebten in den an Berlin grenzenden Gebieten mehr Menschen. Mit Abstand am stärksten war der Zuwachs in der Landeshauptstadt Potsdam mit 3.900 Personen (+2,3 %). Den stärksten Rückgang verzeichnete der Landkreis Spree-Neiße mit 1.370 Personen (–1,2 %). Dies lässt sich mit der Entwicklung des Berliner Umlandes und des Weiteren Metropolenraumes begründen. Während das Umland um 11.414 Personen (+1,2 %) anwuchs, verringerte sich die Bevölkerungszahl im Weiteren Metropolenraum um 2.022 Personen (–0,1 %).