Dagmar Ziegler, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg, setzt sich für mehr betriebliche Ausbildungsplätze und eine verbesserte Qualität der Ausbildung ein. Anlässlich des bundesweiten Tages des Ausbildungsplatzes rief sie die brandenburgischen Unternehmen auf, sich am Landeswettbewerb zum "Brandenburgischen Ausbildungspreis 2007’" zu beteiligen.
"Viele Betriebe bilden seit Jahren aus, andere zum ersten Mal. Dieses Engagement wollen wir würdigen und damit noch mehr Unternehmen für diese wichtige Aufgabe gewinnen", sagte Ziegler. Als Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses wird der Preis zum dritten Mal ausgelobt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 100 Unternehmen am Wettbewerb. Der Brandenburgische Ausbildungspreis steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Matthias Platzeck. In diesem Jahr werden insgesamt sieben Preise à 1.000 Euro zur Unterstützung der betrieblichen Ausbildung an Unternehmen der Kategorien unter zehn Beschäftigte, von zehn bis 50 Beschäftigte und über 50 Beschäftigte vergeben. Auswahlkriterien sind neben dem Nachweis der Unternehmen zur Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Anzahl der Auszubildenden heute und in den letzten Jahren. Weiterhin fließen die Qualität der Ausbildung, das ehrenamtliche Engagement des Betriebes, die innovativen Ausbildungselemente, die Arbeit mit Kooperationspartnern und das interkulturelle Engagement in die Beurteilung ein. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich, dass ein Unternehmen alle aufgezählten Kriterien erfüllt. Die Unternehmensgröße wird bei der Bewertung eine entscheidende Rolle spielen. Bis zum 9. September 2007 können sich Unternehmen im Land Brandenburg bewerben. Ausschreibungstext und alle Bewerbungsunterlagen können im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de abgerufen werden.