Die Zahl der im Jahr 2004 genehmigten Wohnungen ging im Land Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr um rund 21 Prozent zurück.
Laut Mitteilung des Landesbetriebes für Datenverarbeitung und Statistik wurden im Land Brandenburg im Jahr 2004 insgesamt 10.856 Wohnungen zum Bau genehmigt, und zwar einschließlich Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Das sind 21,2 Prozent weniger als im Vorjahr. 9.819 Wohnungen sollen in neuen Wohngebäuden errichtet werden (Vorjahr: 12.399 WE). Davon entfallen 8.944 Wohnungen auf Ein- und Zweifamilienhäuser, das sind 2.004 Wohnungen weniger als im Jahr 2003. In Mehrfamilienhäusern wurde für 875 Wohnungen eine Baugenehmigung erteilt (- 39,7 Prozent). Damit ist der Neubau von Mehrfamilienhäusern in Brandenburg fast zum Erliegen gekommen. 81 Wohnungen werden beim Bau neuer Nichtwohngebäude (z. B. Hausmeisterwohnung in einer Schule) mit errichtet.Im Rahmen von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z. B. Dachgeschossausbau) sind Baugenehmigungen für 956 Wohnungen (2003: 1.261 WE bzw. - 24,2 %) ausgereicht worden.Wie der Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg weiter mitteilt, wurden von den Bauaufsichtsbehörden im Nichtwohnbau 728 neue Bauvorhaben (2003: 671) gemeldet.Eine räumliche Konzentration für das zukünftige Baugeschehen war nach wie vor in den Brandenburger Umlandkreisen von Berlin zu verzeichnen. Die größte Anzahl von Bauvorhaben wurde aus dem Kreis Potsdam-Mittelmark (1.278) gemeldet, gefolgt von den Landkreisen Oberhavel (1.266) und Barnim (1.194).