BRANDENBURG VERZEICHNETE IN 2004 EINEN BAUÜBERHANG VON 19.000 WOHNUNGEN

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Wie der Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, gab es zum 31.12.2004 in Brandenburg insgesamt 18.730 Wohnungen, für die eine Baugenehmigung erteilt wurde, für die aber noch keine Fertigstellungsmeldung vorlag. Das sind 2.374 Wohnungen weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die Wohnungen gliedern sich in 15.880 neu zu errichtende Wohnungen und 2.850 Wohnungen, die durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden geschaffen werden. Von den neu zu schaffenden Wohnungen waren zum Jahresende 2004 bereits 6.761 rohbaufertig, 2.699 Wohnungen befanden sind in der Bauausführung und bei 6.420 Wohnungen war noch nicht mit dem Bau begonnen worden. Die meisten neuen Wohnungen stehen in den Landkreisen Havelland (2.265 WE), Potsdam-Mittelmark (1.967 WE) und Märkisch-Oderland (1.619 WE) zur Realisierung an.Für 1.846 genehmigte Wohnungen ist 2004 das Baurecht erloschen. Des weiteren wurde im Rahmen der jährlichen Abgangserhebung der Bauabgang von 6.633 Wohnungen in Wohngebäuden gemeldet. Darunter waren 6.446 Wohnungen bzw. 97,2 Prozent im Mehrgeschossbau. Im Vorjahr waren bereits 7.150 Wohnungen ermittelt worden. So sind in den letzten drei Jahren mehr als 18.000 Wohnungen abgerissen worden. Schwerpunkte des Abrissgeschehens 2004 waren der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit 1.511 Wohnungen, die Stadt Frankfurt (Oder) mit 1.064 Wohnungen sowie der Landkreis Spree-Neiße mit 828 gemeldeten Abbruchwohnungen.