Die Mittel sind zweckgebunden und können für die Beauftragung Dritter und für Sachkosten eingesetzt werden. Der kommunale Eigenanteil beträgt 20 Prozent der zuschussfähigen Gesamtkosten. Bewerben können sich interessierte Städte über ein Antragsformular, das ab Herbst 2020 auf der Website der Initiative verfügbar sein wird. Die Auswahl der Städte als Modellvorhaben erfolgt durch eine Jury aus externen Expertinnen und Experten unter Berücksichtigung der Zukunftsfähigkeit und des Innovationsgehalts des Konzepts, der Qualität des integrierten Ansatzes sowie der Umsetzungsorientierung. Um das Vorhaben vorzustellen, führt das Infrastrukturministerium am 21. September 2020 in Cottbus sowie am 1. Oktober 2020 in Eberswalde zwei Auslobungsveranstaltungen durch. Dazu werden die Städte gesondert eingeladen.
Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung: „Die Welt verändert sich in rasantem Tempo. Zukunftsthemen wie die Digitalisierung oder die Herausforderungen des Klimawandels gewinnen auch für Kommunen immer mehr an Bedeutung. Die Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Städte in Brandenburg bei einer selbstbewussten, zukunftsorientierten Politik zu unterstützen. Sie sollen angeregt werden, sich noch stärker strategisch-konzeptionell aufzustellen und sich mit ihren Entwicklungschancen auseinanderzusetzen. Dabei will die Landesinitiative den Zusammenhalt und die Demokratie vor Ort fördern. Deshalb sollen in den Arbeitsprozess die Bürgerinnen und Bürger, aber auch alle anderen relevanten Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft einbezogen werden.“
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