BRANDENBURG ERÖFFNET VIRTUELLE MECKER-ECKE

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Als erstes Bundesland hat Brandenburg im Internet eine kommunale Beschwerdeseite eingerichtet – den "Märker". Mit dem vom brandenburgischen Innenministerium eingerichteten Portal sollen die Bürger den Kommunen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben helfen, indem sie ihnen schnell und einfach mitteilen, wo es vor Ort Infrastrukturprobleme gibt. Schlaglöcher in den Straßen, wilde Mülldeponien, unnötige Barrieren für ältere oder behinderte Menschen: Mit wenigen Klicks können die Nutzer ihrer Kommune Missstände melden.Seit Juni haben die Kommunen Rathenow, Mittenwalde und Rüdersdorf das Angebot getestet, auch Kleinmachnow verfügt bereits über eine eigene Mecker-Ecke. Vorbereitungen für eine Beteiligung laufen in Potsdam und anderen Gemeinden, wie beispielsweise in Groß Kreutz und im Amt Scharmützelsee.Dabei soll es nicht um Denunziationen gehen, betont der Sprecher des Innenministers, Wolfgang Brandt: "Es geht um eine bessere Kommunikation zwischen Kommunen und Bürgern. Es geht darum, dass sich die Verwaltungen verpflichten, innerhalb von drei Tagen über die Beseitigung des Problems oder das weitere Vorgehen zu informieren".Insgesamt 272 Mängel wurden über den "Märker" bislang gemeldet. Ob und wie die gemahnten Kommunen mit den gemeldeten Mängeln umgehen, zeigt eine Ampel mit den Status-Meldungen "angenommen" (rot), "in Arbeit" (gelb) und "erledigt" (grün).Der "Märker" ist zu finden unter www.maerker.brandenburg.de.