Brandenburg: Baugenehmigungen im 1. Halbjahr 2022 rückläufig - aber mehr Wohnungen beantragt

PDF
Die Bauaufsichtsbehörden des Landes Brandenburg haben 4.663 Baugenehmigungen für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau im 1. Halbjahr 2022 gemeldet. Das sind 9,9 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2021. Mit insgesamt 7.501 Wohnungen sollen aber 3,3 Prozent mehr Wohnungen entstehen. Vor allem bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern gab es einen kräftigen Zuwachs.

6.891 Wohnungen sind in Neubauten geplant (+1,0 %).

Mehr Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

In Ein- und Zweifamilienhäusern sind 3.210 Wohnungen (-9,6 %) und in Mehrfamilienhäusern 3.637 Wohnungen (+12,6 %) geplant. Weitere 610 Wohnungen werden dem Wohnungsmarkt infolge von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z.B. Nutzungsänderungen und Dachgeschossausbauten, zur Verfügung stehen. Das sind 38,6 Prozent mehr als imvergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Wo wird gebaut?

Von den 6.847 genehmigten Wohnungen in neuen Wohngebäuden sind 2.687 (Vorjahreszeitraum: 3.542) im Weiteren Metropolenraum und 4.160 (Vorjahr: 3.238) im Berliner Umland geplant. Mit 1.433 gemeldeten Wohnungen hat der Landkreis Dahme-Spreewald die meisten Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt. Bei den kreisfreien Städten ist Potsdam mit 435 Wohnungen der Spitzenreiter.

Ansprechpersonen

 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
Mitarbeiterin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 122