Für die Brandenburger Städte wird sich in den kommenden Jahren vieles ändern. Der demografische Wandel, der auslaufende Solidarpakt II, der Rückgang der EU-Strukturfondsmittel, Änderungen im Länderfinanzausgleich und die beabsichtigte Kreisgebietsreform sind nur einige der Herausforderungen, die die Städte zu bewältigen haben. Mit dem Zweiten Brandenburger Stadtentwicklungstag wollen die Städte einen landesweiten Diskurs zur Entwicklung und zur zukunftsfesten Sicherung der Daseinsvorsorge anstoßen. Dabei steht die Frage im Zentrum, welche Funktionen und Aufgaben durch die Städte künftig wahrzunehmen sind und wie sie dabei unterstützt werden können.
Über Verwaltungs- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg sollen Handlungserfordernisse, -möglichkeiten und -grenzen einer ressortübergreifenden Zusammenarbeit auf stadtregionaler Ebene anhand von Erfahrungen
aus der kommunalen Praxis erörtert werden. Zu den Referenten des Stadtentwicklungstages zählen neben Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger unter anderem die Bürgermeister von Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Falkensee und Luckau sowie Prof. Dr. Peter Dehne (Hochschule Neubrandenburg).
Nähere Informationen zum Programm und der Anmeldung sind einem Flyer zu entnehmen, der im BBU-Net zum Download bereit steht.
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