BEVÖLKERUNGSRÜCKGANG SETZT SICH AUCH IN SACHSEN FORT

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Zur Jahresmitte 2008 lebten im Freistaat Sachsen 4.205.131 Einwohner. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 15.069 bzw. 0,4 Prozent weniger als am Jahresende 2007. Damit setzt sich der Bevölkerungsrückgang in Sachsen in ähnlichem Maße fort, wie schon im Jahr zuvor. Hauptsächliche Ursache des Bevölkerungsschwundes war erneut ein Geburtendefizit. Im ersten Halbjahr 2008 starben 2,0 Personen je 1.000 Einwohner mehr, als lebend geboren wurden. Außerdem verließen 1,5 Personen je 1.000 Einwohner mehr den Freistaat, als nach Sachsen zuzogen. Die Bilanz des Bevölkerungsrückganges verlief in den Direktionsbezirken unterschiedlich. Den höchsten Verlust hatte Chemnitz (0,5 Prozent). Wie schon in den letzten Jahren, konnten von allen Kreisfreien Städten und Landkreisen nur Dresden und Leipzig Bevölkerungszuwächse verzeichnen. Beide Kreisfreien Städte profitierten von deutlichen Wanderungsgewinnen. Dresden weist darüber hinaus seit 2006 sogar eine leicht positive Geburtenbilanz auf. In Leipzig wurden dagegen weiterhin mehr Sterbefälle als Geburten registriert.