4.192.801 Einwohner lebten am 31. Dezember 2008 im Freistaat Sachsen. Das waren 27.399 bzw. 0,6 Prozent weniger als am Jahresende 2007. Der Bevölkerungsrückgang lag im Jahr 2007 gegenüber 2006 noch bei 29.574 bzw. 0,7 Prozent.
Trotz steigender Geburtenzahlen dominierte den Bevölkerungsrückgang ein Geburtendefizit. Im Jahr 2008 starben 3,5 Personen je 1.000 Einwohner mehr als lebend geboren wurden. Außerdem haben 3,0 Personen je 1.000 Einwohner mehr den Freistaat verlassen als nach Sachsen gekommen sind. Die Bilanz des Bevölkerungsrückganges verlief in den Direktionsbezirken unterschiedlich. Den höchsten Verlust hatte Chemnitz (1,2 Prozent), in Dresden und Leipzig lagen die Bevölkerungsrückgänge bei 0,5 bzw. 0,1 Prozent. Wie schon in den letzten Jahren konnten von allen Kreisfreien Städten und Landkreisen nur Dresden und Leipzig Bevölkerungszuwächse verzeichnen. Beide Kreisfreien Städte profitierten von deutlichen Wanderungsgewinnen. Dresden weist darüber hinaus seit 2006 und Leipzig erstmals 2008 bei den Männern sogar eine leicht positive Geburtenbilanz auf. Von den anderen elf Kreisfreien Städten und Landkreisen lag nur die Kreisfreie Stadt Chemnitz mit ihrem Bevölkerungsrückgang unter dem Sachsendurchschnitt (0,4 Prozent).