Im Land Brandenburg setzte sich in den ersten drei Quartalen 2011 die bereits seit dem Jahr 2001 anhaltende negative Bevölkerungsentwicklung weiter fort. Nach einer aktuellen Meldung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg lag die Bevölkerungszahl Brandenburgs am 30. September 2011 bei rund 2.498.000 Personen. Das waren rund 5.500 Personen bzw. 0,2 Prozent weniger am Jahresanfang.
Die negative Bevölkerungsbilanz resultierte größtenteils aus dem Sterbeüberschuss von 6.800 Personen, d.h. die Zahl der Sterbefälle (20.300 Personen) war höher als die Zahl der lebend geborenen Kinder (13.500).Dagegen wurde bei den Wanderungen, wie bereits im Jahr 2010, ein leicht positiver Saldo ermittelt. Rund 47.200 Personen sind von Januar bis Ende September 2011 nach Brandenburg gezogen. Im Gegenzug verließen 45.900 Personen das Land. Per Saldo ergab sich dadurch ein Wanderungsgewinn von 1.300 Personen.Gegenüber dem Ausland (+2.400 Personen) und Berlin (+1.600 Personen) konnte Brandenburg einen Wanderungsgewinn verbuchen. Wanderungsverluste (-2.700 Personen) waren dagegen gegenüber dem übrigen Bundesgebiet (ohne Berlin) zu verzeichnen.Das Land Brandenburg ist seit Jahren von einer ausgeprägten regional gegensätzlichen demographischen Entwicklung gekennzeichnet. Während im Berliner Umland die Bevölkerungszahl stetig ansteigt, nimmt im weiteren Metropolenraum die Zahl der Einwohner immer weiter ab. Bis zum Jahr 2030 wird dort mit einem Rückgang um rund 300.000 Personen gerechnet.Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
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