BEVÖLKERUNGSANSTIEG IN BERLIN SETZT SICH BESCHLEUNIGT FORT

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Die Bevölkerungszahl Berlins ist in den ersten drei Quartalen 2011 deutlich angestiegen. Nach einer aktuellen Meldung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg lag die Bevölkerungszahl der Stadt am 30. September 2011 bei rund 3.490.000 Personen. Das waren rund 30.000 Personen bzw. 0,9 Prozent mehr als am Jahresanfang. Damit setzte sich die bereits seit dem Jahr 2005 anhaltende positive Bevölkerungsentwicklung beschleunigt fort. Einen Anstieg in dieser Größenordnung hat es seit Beginn der 90er Jahre noch nicht gegeben. Hauptursache für den höchsten Bevölkerungsstand seit der Vereinigung der Stadt am 3. Oktober 1990 war ein hoher Wanderungsgewinn von fast 29.000 Personen. Rund 116.000 Personen haben in den Monaten Januar bis September des Jahres 2011 ihren Hauptwohnsitz in die Bundeshauptstadt verlegt, das waren rund 7 200 Personen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2010. Im Gegenzug verließen 87.000 Personen die Stadt. Per Saldo ergab sich ein Wanderungsgewinn von 29.000 Personen, der deutlich höher ausfiel als 2010 (7.800 Personen).Den größten Anteil an dem Wanderungsgewinn in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 hatte der Zuzugsüberschuss aus dem Ausland (18.000 Personen). Aber auch gegenüber dem übrigen Bundesgebiet konnte für die Stadt ein Plus verbucht werden (11.000 Personen). Wanderungsverluste wurden dagegen gegenüber dem Berliner Umland (3.400 Personen) registriert (2010: 3.300 Personen).Verstärkt wurde der Wanderungsgewinn zudem durch einen Geburtenüberschuss von rund 1.200 Personen.Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

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