BEVÖLKERUNG IM SEPTEMBER 2007: WEITERER ANSTIEG DER BEVÖLKERUNGSZAHL IN BERLIN UND IM ENGEREN VERFLECHTUNGSRAUM BERLIN-BRANDENBURG DURCH WANDERUNGSGEWINNE

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Die Bevölkerungszahl in Berlin und im engeren Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg stieg in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 weiter an. Im äußeren Entwicklungsraum des Landes Brandenburg setzte sich dagegen der seit einigen Jahren zu beobachtende Bevölkerungsverlust weiter fort. Die Bevölkerungszahl Berlins stieg nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 um rund 6.100 auf 3.410.100 Einwohner. Im Jahr 2006 war für den gleichen Zeitraum ein etwas höherer Bevölkerungsgewinn von 7.100 Personen registriert worden.Im Zeitraum Januar bis September 2007 kamen 22 200 Kinder zur Welt, das waren rund 800 oder 3,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2006. Da im Berichtszeitraum ebenso viele Menschen verstorben sind wie Kinder geboren wurden, war die Bilanz der natürlichen Bevölkerungsentwicklung ausgeglichen. Die Bevölkerungszunahme wurde somit ausschließlich durch einen Wanderungsgewinn von 6.100 Personen bestimmt, der insbesondere durch die positive Bilanz mit den neuen Bundesländern ohne das Berliner Umland (6.300 Personen), den alten Bundesländern (3.400 Personen) sowie dem Ausland (1.800 Personen) zustande kam. Gegenüber seinem Umland verlor Berlin rund 5.400 Personen. Im entsprechenden Zeitraum 2006 lag dieser Verlust noch bei 5.800 Personen.Quelle: Amt für Statistik Berlin-BrandenburgWie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, hielt dagegen im Land Brandenburg der seit 2001 zu beobachtende Bevölkerungsrückgang auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 weiter an. Dort lag die Bevölkerungszahl Ende September 2007 bei rund 2.539.100 Personen. Gegenüber dem Stand vom Jahresanfang waren dies 8.700 Personen bzw. 0,3 Prozent weniger.Im Zeitraum Januar bis September 2007 lag der Sterbeüberschuss (mehr Gestorbene als Lebendgeborene) bei 5.900 Personen. Gleichzeitig wurde ein Wanderungsverlust (mehr Fortzüge als Zuzüge) von rund 2.800 Personen ermittelt, der im Vergleichzeitraum des Jahres 2006 mit ca. 3.000 Personen noch etwas höher ausgefallen war. Zugewinne aus der Bundeshauptstadt Berlin sorgten dafür, dass das Minus der Wanderungen über die Landesgrenzen für Brandenburg nicht noch größer ausfiel. Aus Berlin zogen 3.300 Personen mehr nach Brandenburg als in umgekehrter Richtung. Demgegenüber standen Verluste im Wanderungsaustausch mit den alten Bundesländern (5.500 Personen), den anderen neuen Bundesländern (500 Personen) sowie dem Ausland (100 Personen).Die Bevölkerungszahl im engeren Verflechtungsraum Berlin-Brandenburg, die im Jahr 2005 die Marke von einer Million übersprungen hatte, stieg im Verlauf der ersten neun Monate des Jahres 2007 um weitere 6.200 Personen bzw. 0,6 Prozent auf annähernd 1.019.700 Personen. Der übrige Teil Brandenburgs (äußerer Entwicklungsraum) verlor im gleichen Zeitraum dagegen 14.900 Personen und zählte zum Jahresende 1.519.400 Einwohner.  Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg