Aktuell sind auf Dächern an der Döbelner, Geithainer, Leisniger, Mittweidaer, Riesaer und Waldheimer Straße sowie am Roßweiner Ring 2.650 Quadratmeter Solarzellen mit einer Leistung von 330 Kilowatt Peak installiert worden. Das entspricht der Größe von zehn Tennisplätzen, ermöglicht die Versorgung von 560 Haushalten und ist erst der Anfang, denn die Anlage wird im zweiten Halbjahr auf benachbarten Häusern auf eine Gesamtfläche von 4.500 Quadratmeter mit 561 Kilowatt Peak Leistung vergrößert. 1.100 Wohnungen bzw. rund 2.500 Mieterinnen und Mieter können so Strom von den Dächern des Rathausviertels beziehen.
Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen: „Die neue Anlage ist ein weiteres Beispiel für den Auf- und Ausbau der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energien im Land Berlin. Das Projekt belegt, dass sich kommunale Unternehmen im Interesse von Mieterinnen und Verbrauchern für eine günstige, ökologische und nachhaltige Stromversorgung einsetzen. Die Stadtwerke haben nun operativ Fahrt aufgenommen und leisten Beiträge zur Umsetzung der ehrgeizigen Klimaziele, zu denen sich das Land Berlin bis 2050 verpflichtet hat. Es kommt darauf an, dass sich die Berlinerinnen und Berliner für diese auf sie zugeschnittenen Projekte interessieren.“ Die Stadtwerke verfügen durch eigene Solaranlagen und Windräder aktuell über Kapazitäten zur Versorgung von mehr als 10.000 Haushalten.
Im Oktober 2015 haben die Stadtwerke auf dem Dach eines GESOBAU-Mietshauses in Pankow eine 800 Quadratmeter-Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt Peak in Betrieb genommen und im Dezember eine Windparkbeteiligung im Umfang von 8,7 Megawatt erworben.
Mit der GESOBAU und der STADT und LAND sind bereits je zwei Folgeprojekte in Wedding, Pankow, Lichtenrade und Baumschulenweg vereinbart. Im Ergebnis wollen die Berliner Stadtwerke 18.100 Quadratmeter Kollektorfläche mit einer Gesamtleistung von 2.253 Kilowatt Peak auf den Dächern beider Gesellschaften errichten. Die drei landeseigenen Unternehmen gehen damit gemeinsame Schritte zur Erreichung der Berliner Klima-Ziele, denn der vereinbarte Anlagenpark erspart der Berliner Luft jährlich 1.088 Tonnen CO2.
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