Die Berliner Zeitung vom 3. November 2016 berichtet aus den laufenden rot-rot-grünen Koalitionsverhandlungen, dass Linke und Grünen die Bürger bei Bauprojekten stärker einbezogen wollen. Bei umstrittenen Bauvorhaben der landeseigenen Wohnungsunternehmen soll zudem nach Alternativen gesucht werden. Die beiden Parteien verdeutlichen, dass es eine Fortführung der bisherigen Stadtentwicklungspolitik mit ihnen nicht geben werde. Besonders umstritten sei das Vorhaben Elisabeth-Aue in Pankow, das 5.000 neue Wohnungen bringen sollte.
Die Berliner Zeitung zitiert BBU-Pressesprecher Dr. David Eberhart mit den Worten, dass Berlin dringend 20.000 neue Wohnungen pro Jahr brauche, aber derzeit gerade mal die Hälfte schaffe. Der Neubau müsse deshalb dringend beschleunigt werden - dies solle bei mehr Bürgerbeteiligung immer sehr genau im Blick behalten werden. Denn: Ausreichend Wohnraum sei eine wesentliche Grundlage für das soziale Berlin, so Eberhart weiter.
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