Im Fokus der Diskussion stand zunächst die Neubautätigkeit in der Hauptstadt, BBU-Vorstand Maren Kern sprach dabei die zu geringen Baukapazitäten an, die der Branche zu schaffen machten. Diese Entwicklung würde zunehmend auch auf das Umland ausstrahlen. Zudem stünden der Fachkräftemangel und das Image der Baubranche einer Kapazitätsausweitung entgegen. Die Stadtentwicklung in Neubauquartieren war ein weiteres Thema des Runden Tisches. Hier betonte Kern, dass man Wohnungsbau und soziale und technische Infrastruktur zusammen denken müsse und den Geschosswohnungsbau nicht einfach "auf die grüne" Wiese setzen könne. Insgesamt, so betonte Kern, bedeute Wachstum Veränderung. Doch der Stadt Berlin fehle immer noch eiine gemeinsame, positiv besetzte Vision von Wachstum. Die Menschen müssten merken, dass sie von der Stadtentwicklung profitierten und dieses die Stadt lebenswerter mache. Dazu gehöre auch eine positive Grundstimmung gebe, dass in Berlin für die Berliner gebaut werde.
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