Berliner Zeitung: BBU distanziert gegenüber Abrissforderungen der Arge Kiel

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Nach einer Studie der Bauforschungseinrichtung Arge Kiel und des Pestel-Instituts Hannover ist oftmals der Abriss von Wohngebäuden wirtschaftlicher als eine umfangreiche Sanierung. Gleichzeitig könnten so benötigte altersgerechte und energieeffiziente Wohnungen errichtet werden. Das berichtete die Berliner Zeitung am 6. April.

Demnach gäbe es allein in Berlin rund 175.000 Wohnungen, die für einen Abriss in Betracht kommen. Der BBU äußerte sich distanziert zu den Vorschlägen. „Wir halten den Ansatz für kaum praktikabel“, sagte BBU-Sprecher David Eberhart. „In bestimmten Fällen ist Ersatzneubau zwar wirtschaftlicher als eine Modernisierung. Abriss und Neubau von so großen Stückzahlen würde aber zu erheblichen sozialen Verwerfungen führen, wäre logistisch nicht zu handhaben und würde die Stadt in eine Dauerbaustelle verwandeln.“

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