BERLINER SOZIALHILFE-EMPFÄNGERQUOTEN REGIONAL WEITER SEHR UNTERSCHIEDLICH AUSGEPRÄGT

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Im Jahr 2003 nahm die Zahl der Sozialhilfeempfänger in Berlin um 3,0 Prozent zu. Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf war die Zunahme mit 11,1 Prozent am höchsten. Am Jahresende 2003 bezogen in Berlin 266.090 Personen laufende Hilfe zum Lebensunterhalt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war damit die gemeldete Zahl der Sozialhilfeempfänger um 7.632 Personen bzw. 3 Prozent höher als am Ende des Vorjahres.In zehn der zwölf Berliner Bezirke nahm die Empfängerzahl im Jahr 2003 zu. Am stärksten war die Zunahme im Bezirk Marzahn-Hellersdorf (mit 11,1 %), während im Bezirk Tempelhof-Schöneberg eine Verringerung um 2,1 Prozent zu verzeichnen war.Ende 2003 waren insgesamt 7,8 Prozent der Bevölkerung auf Sozialhilfe angewiesen (2002: 7,6 Prozent). 93.756 Empfänger von Sozialhilfe waren Minderjährige. Ihr Anteil an den Empfängern betrug wie am Ende des Vorjahres 35 Prozent. Weitere elf Prozent (28.335 Personen) der Empfänger waren zwischen 18 und 25 Jahren, 38 Prozent (101.556 Personen) im Alter zwischen 25 und 50 Jahren, etwas mehr als vier Prozent waren 65 Jahre und älter (11.059 Personen).Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurde Sozialhilfe in Berlin regional weiterhin sehr unterschiedlich Anspruch genommen. Bezogen auf 1.000 Einwohner hatten die Bezirke Neukölln mit 137, Mitte mit 131 und Friedrichshain-Kreuzberg mit 130 sehr hohe Empfängerzahlen. Relativ geringe Empfängerzahlen je 1.000 Einwohner waren in der Bezirken Steglitz-Zehlendorf mit 38 und Treptow-Köpenick mit 41 zu verzeichnen. Absolut verzeichneten - wie zum Ende des Vorjahres - der Bezirk Mitte mit 42.077 die höchste und der Bezirk Treptow-Köpenick mit 9.559 die geringste Zahl von Sozialhilfeempfängern. Empfänger/innen von laufender Hilfe zum Lebensunterhaltin Berlin am Jahresende 2003 nach BezirkenQuelle: Statistisches Landesamt Berlin