BERLINER SIND GLÜCKLICH IM EIGENEN KIEZ

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Ihrem Kiez geben 64 Prozent der Berliner eine gute bis sehr gute Note, die Veränderungen seit dem Mauerfall bewerten 59 Prozent als positiv, aber trotzdem würden nur jeder zweite Hauptstädter in den ehemals anderen Teil der Stadt ziehen. Drei Ergebnisse einer repräsentativen Berlin-Umfrage, die von der degewo zum Start ihrer Imagekampagne "Berlin bleibt nie Berlin" veröffentlicht wurden. "Keine andere europäische Metropole verändert sich so rasant wie Berlin", erklärt degewo-Vorstand Frank Bielka. "Wir wollten es aber genauer wissen und haben nachgefragt, wie der Wandel der Stadt von den nd Berlinern empfunden wird."Auf die Frage: "Würden Sie auch in den ehemals anderen Teil der Stadt umziehen und dort leben?", haben 50 Prozent der Befragten mit Nein geantwortet. Sechs Prozent gaben an, das bereits getan zu haben, 20 Prozent hätten kein Problem damit, weitere 20 Prozent würden das möglicherweise tun, vier Prozent konnten die Frage nicht beantworten. Dabei gibt es kaum Unterschiede zwischen Ost und West. Die Ablehnung, in den ehemals anderen Teil der Stadt zu ziehen, ist jedoch bei Befragten, die älter als 50 Jahre sind deutlich größer (64%), als bei den Berlinern zwischen 14 und 29 Jahren (36%). Im Auftrag der degewo hatte das Meinungsforschungsinstitut Info GmbH mehr als 1.000 Berlinerinnen und Berliner befragt. Besonders deutlich ist das Nein aus Tempelhof-Schöneberg (64%), die wenigsten Nein-Stimmen kommen dagegen aus Friedrichshain-Kreuzberg (39%).Die Mehrheit der Hauptstädter fühlt sich Wohl in ihrem Wohnquartier: Zwei von drei Befragten vergeben die Noten sehr gut (25%) und gut (39%). Die Werte im ehemaligen Ostteil der Stadt sind mit 71 Prozent höher als im ehemaligen Westteil (60%). Am wohlsten fühlen sich die Pankower (76% Note 1-2) vor den Steglitz-Zehlendorfern. Deutlich schlechtere Noten gab es in Mitte (sehr gut 19%, gut 28%) und Neukölln (sehr gut 9%, gut 31%). "Dieses Ergebnis zeigt, dass wir als Wohnungsunternehmen nicht nachlassen dürfen, auch schwierige Stadtquartiere zu entwickeln", sagt degewo-Vorstand Bielka. Mit dem Bildungsverbund, einem Zusammenschluss der Bildungseinrichtungen im Kiez, ist die degewo im Weddinger Brunnenviertel und in der Gropiusstadt bereits aktiv. Mit dem Stadtumbauprogramm-Ost hat das Wohnungsunternehmen außerdem in Marzahn Erhebliches geleistet. Mit dem Rück- und Umbau von Plattenbauten, beispielsweise der Ahrensfelder Terrassen, und der Neugestaltung des Wohnumfeldes wie im Schorfheideviertel konnte die Attraktivität deutlich gesteigert werden.Das degewo-Kampagnenmotto "Berlin bleibt nie Berlin", ist gerade in Marzahn im gesamten Wohnquartier sichtbar. Der Wandel der Stadt seit dem Mauerfall vor 20 Jahren ist überall zu sehen. Auch für die Berliner. 89 Prozent von ihnen sagen, Berlin habe sich seit 1989 sehr stark (56%) bzw. stark (33%) verändert. Doch die degewo hat tiefer gefragt und wollte wissen, ob sich die Hauptstadt zum Guten oder eher zum Schlechten gewandelt habe. 59 Prozent der Befragten empfinden die Veränderungen in Berlin als positiv, für 20 Prozent überwiegen jedoch die negativen Eindrücke. Schaut man in die Bezirke, sind die Pankower, Treptow-Köpenicker und Lichtenberg-Hohenschönhausener mit jeweils rund 70 Prozent am zufriedensten mit dem "neuen" Berlin. Weniger überzeugt vom Wandel sind die Reinickendorfer (51%), Marzahn-Hellersdorfer und Neuköllner (jeweils 50%). "Wir sehen uns weiterhin als ständige Antreiberin von positiven Veränderungen in der Stadt", lautet das Fazit von degewo-Vorstand Frank Bielka. "Wir sorgen dafür, dass sich Berlin für ein besseres Leben seiner Menschen wandelt. Wir sorgen dafür, dass Berlin nie Berlin bleibt."Die Imagekampagne der degewo startete am 27. April mit vier unterschiedlichen Plakatmotiven, die im gesamten Stadtgebiet zu sehen sein werden. Alle Motive stehen unter www.degewo.de als Download zur Verfügung. Außerdem ergänzen Hörfunkspots das Kampagnenmotto "Berlin bleibt nie Berlin".