Berliner Regenwasseragentur setzt sich für guten Umgang mit Regenwasser ein

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Mit der Bautätigkeit nimmt die Flächenversiegelung rasch zu. Das heißt: immer mehr Regenwasser fließt der Kanalisation zu, steigende Überflutungsrisiken und Kanalüberläufe in die Berliner Gewässer sind die Folgen. Der Verlust an unbebauten Flächen bedeutet aber auch einen Verlust von kühlenden Grünflächen und Lebensraum für Flora und Fauna. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken soll bei Neubau Regenwasser konsequent vor Ort bewirtschaftet, das heißt mit Maßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünung, begrünten Mulden, Regenteichen und -speichern zurückgehalten, verdunstet, versickert oder als Ressource genutzt werden. Das hat das Land Berlin im Jahr 2017 politisch beschlossen. Dazu: Gebäude- und Grundstücksflächen, die heute an die Mischwasserkanalisation angeschlossen sind, sollen jährlich um 1 Prozent reduziert werden.

Im Mai 2018 wurde die Berliner Regenwasseragentur als eine gemeinsame Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und der Berliner Wasserbetriebe gegründet. Die Berliner Regenwasseragentur unterstützt das Land Berlin beim Erreichen dieser Ziele mittels Sensibilisierungsarbeit, Informations-, Beratungs- und Qualifikationsangeboten, der kooperativen Entwicklung von Umsetzungsstrategien und der Mithilfe bei der Realisierung eines Grüne-Dächer-Förderprogramms. Dabei baut die Berliner Regenwasseragentur stark auf die Kooperation mit Bezirks- und Landesverwaltungen, städtischen Dienstleistern, öffentlichen und privaten Immobilienbesitzern, Planern, Umsetzern und Bürgern. Eine nachhaltige Weiterentwicklung des Regenwassermanagements im Sinne der genannten Ziele setzt vereintes Wissen und den vollen Einsatz Vieler voraus.

Die Agentur lädt zu folgender Veranstaltung ein: 

Reden wir über Regen: Berlin koppelt ab
am 11. Oktober 2018 von 9:00 – 13:00 Uhr inkl. Mittagsimbiss
in der Zentrale der Berliner Wasserbetriebe (Haus 2, Raum 0.200)
Neue Jüdenstraße 2, 10179 Berlin

Nach einer Begrüßung und kurzen Inputs möchten wir mit Ihnen der Frage nachgehen, was es „zum Abkoppeln“ braucht bzw. was uns bisher daran hindert. Die Ergebnisse werden wir dazu nutzen, Themen und Formate für den weiteren Fachdialog zu definieren.

Wir möchten Sie bitten, sich bis zum 1. Oktober 2018 per E-Mail anzumelden (regen@bwb.de). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen. Bei Rückfragen zur Veranstaltung steht Ihnen Frau Hanna Krüger gerne zur Verfügung (030 8644-9341).