Berlin, den 20. Dezember - Die Berliner Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über eine Studie des Bundesverbandes für Wohneigentum und Stadtentwicklung (vhw). Ergebnis der Studie sei, dass "städtische Unternehmen ähnlich zulangen wie Finanzinvestoren". Hierzu erklärt der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU):
Die 144 städtischen, privaten und genossenschaftlichen Berliner Mitgliedsunternehmen des BBU bieten den Berlinerinnen und Berlinern preiswertes Wohnen. Mit einer durchschnittlichen monatlichen Nettokaltmiete von 4,47 Euro je Quadratmeter liegen sie um 28 Cent oder knapp sechs Prozent unter dem Berliner Mietspiegel. Dies gilt auch für die städtischen Wohnungsunternehmen. Die durchschnittliche monatliche Nettokaltmiete liegt hier mit 4,57 Euro je Quadratmeter um 18 Cent oder knapp vier Prozent unter dem Berliner Mietspiegel. Wohnungsunternehmen sind wirtschaftlich handelnde Unternehmen. Die Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen haben 2006 knapp 700 Millionen Euro in ihre Bestände investiert. Seit 1991 waren es 25,5 Milliarden Euro. Angesichts der demografischen, klimatischen und energetischen Herausforderungen werden sie auch in Zukunft hohe Investitionen schultern müssen. Mit diesen Investitionen erhalten und steigern sie nicht nur den Wohnkomfort für ihre Mieter, sondern sichern auch über 14.000 Arbeitsplätze in Berlin. Die Nutzung von Mieterhöhungsspielräumen ist daher eine ökonomische Notwendigkeit. Dennoch werden die Berliner Mitgliedsunternehmen des BBU auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung guten und preiswerten Wohnens in der Hauptstadt leisten. Unter dem Dach des BBU sind 368 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.