Im Blickfeld des Entwicklungskonzepts stehen acht Korridore, für die auf Grundlage eines Gesamtkonzepts für den Nahverkehr Varianten untersucht werden:
- Berlin-Spandau-Nauen
- Potsdamer Stammbahn
- Prignitz Express/Velten
- Nordbahn/Heidekrautbahn
- RE1
- Berlin-Dresden/Rangsdorf
- Berlin-Cottbus/Bahnhof Königs Wusterhausen
- Engpassbeseitigung und Weiterentwicklung S-Bahnnetz
Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin, sagte: „Berlin ist eine wachsende Metropole und die Verflechtung mit dem Umland steigt. Sichtbares Zeichen dafür ist die stetig wachsende Zahl von Menschen, die zu ihrem Arbeitsplatz pendeln. In der Metropolregion Berlin- Brandenburg sollen möglichst viele dieser Pendler komfortabel und zuverlässig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihrem Arbeitsplatz fahren können. Dafür sind Investitionen in die Infrastruktur wie Schienen, Bahnhöfe und Züge nötig. Die Länder Berlin und Brandenburg wollen in den kommenden Jahren gemeinsam mit der Deutschen Bahn dafür sorgen, dass die Eisenbahninfrastruktur bedarfsgerecht ausgebaut wird.“
Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, sagte : „Wir müssen die Entwicklung der Hauptstadtregion Berlin- Brandenburg in den nächsten 20 Jahren in den Blick nehmen. Planungs- und Bauprozesse nehmen viel Zeit in Anspruch. Wir müssen jetzt mit konkreten Planungen anfangen, damit wir die dynamische Entwicklung der Hauptstadtregion nicht bremsen, sondern weiter aktiv unterstützen. Wir müssen auch aufhören darüber zu diskutieren, ob die S- Bahn oder die Regionalbahn die richtige Lösung ist. Wir werden beide Systeme brauchen, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.“
BBU-Vorstand Maren Kern sagte zur Vereinbarung: "Bisher kam der gemeinsame Ausbau der Infrastruktur zwischen Berlin und Brandenburg nur mühselig voran. Doch die steigende Zahl der Fahrgäste und Pendler zeigt, dass nicht erst im Jahr 2030, sondern jetzt dringend mehr Angebote für die wachsende Metropolregion geschaffen werden müssen. Das Entwicklungskonzept ist ein allererster Schritt, dem jetzt schnell weitere folgen müssen. Berlin und Brandenburg sind aufeinander angewiesen, wenn sie sich gut entwickeln wollen."
Den Entwicklungsplan der Vertragspartner finden Sie als PDF-Übersicht im Anhang.
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