Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) hat am 2. März 2026 die neue Klimarisikoanalyse für das Land Berlin vorgestellt. Sie bildet die wissenschaftliche Basis für die künftige Klimaanpassungsstrategie der Hauptstadt.
Bisher war das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK 2030) das zentrale Instrument für Berlins Klimapolitik. Mit der neuen Klimarisikoanalyse wird dieser strategische Rahmen nun erweitert und aktualisiert – auf Grundlage des Klimaanpassungsgesetzes Berlin (KAnGBln), dass das Land verpflichtet, klimawandelbedingte Risiken systematisch zu erfassen und zu bewerten.
Der Klimawandel betrifft Berlin bereits heute – mit heißeren Sommern, längeren Trockenphasen und häufigeren Starkregenereignissen. Senatorin Ute Bonde betonte bei der Vorstellung: „Wir erleben die Folgen des Klimawandels schon jetzt – und wir müssen sie aktiv angehen.“
Die Analyse zeigt: Besonders betroffen sind die Handlungsfelder Gesundheit, Bevölkerungsschutz sowie Stadtgrün und öffentlicher Raum. Eine integrierte Hot-Spot-Karte veranschaulicht, in welchen Stadtgebieten Mehrfachbelastungen auftreten – etwa in dicht bebauten Innenstadtbereichen oder stark versiegelten Flächen.
Für die Umsetzung der Klimaanpassung sind Kooperation und Engagement vieler Akteure gefragt. Wohnungsunternehmen spielen dabei eine zentrale Rolle – insbesondere bei der klimaresilienten Gestaltung von Quartieren, Freiflächen und Gebäuden.
Quellen: BBU; Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
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