Berlin-Brandenburger produzieren weniger Müll

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Das Aufkommen an Haushaltsabfällen ist im Jahr 2012 in Berlin und Brandenburg gegenüber dem Vorjahr um jeweils knapp drei Prozent leicht zurückgegangen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, produzierten die Berliner pro Kopf 413 Kilogramm Haushaltsabfälle, bei den Brandenburgern waren es 393 Kilogramm. Damit liegen beide Länder deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 456 Kilogramm pro Einwohner.

Insgesamt betrug das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Berlin 1.393.000 und im Land Brandenburg 963.600 Tonnen. Rund 60 Prozent davon entfielen in Berlin auf Haus- und Sperrmüll, fast 30 Prozent auf getrennt erfasste Wertstoffe wie Papier, Pappe, Glas sowie zehn Prozent auf Bioabfälle. Im Land Brandenburg ist mit 10 Prozent der gleiche Anteil an organischen Abfällen zu verzeichnen, der Anteil der Wertstoffe betrug rund 35 Prozent sowie 54 Prozent war Haus- und Sperrmüll. In den Stadt- und Landkreisen Brandenburgs fielen die jährlichen Mengen an häuslichen Abfällen sehr unterschiedlich aus. Bei einem Landesdurchschnitt von rund 393 kg/ Einwohner reichte die Spannbreite von 332 kg/ Einwohner im Landkreis Märkisch-Oderland bis zu 480 kg/ Einwohner im Landkreis Uckermark.

Die ausgewiesenen Daten basieren auf Ergebnissen der jährlichen Umweltstatistik über die Abfalleinsammlung im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Entsorger.

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 Kerstin Braun
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