BERLIN AUF DEM WEG ZUR BARRIEREFREIEN STADT

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Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Martin Marquard, forderte anlässlich des Protesttages für Gleichstellung und gegen Diskriminierung der Menschen mit Behinderung noch mehr Anstrengungen, um Berlin zur barrierefreien Stadt zu machen. Die "Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt" vom 15. September 1992 hätten das Stadtbild Berlins bereits entscheidend verändert. Einen zentralen Platz in der Arbeit des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung nehme die 2004 initiierte Aktion "Berlin barrierefrei" ein. Geschäftsstellen, Verwaltungsgebäude oder Geschäfte, die verbindlich festgelegte Mindestkriterien von Barrierefreiheit erfüllten, würden mit einem augenfälligen Signet gekennzeichnet. Ein schwarz umrandeter weißer Pfeil auf gelbem Grund, der mit seiner Spitze auf den Schriftzug "Berlin barrierefrei" gerichtet sei, symbolisiere einen Wegweiser zur barrierefreien Stadt. Ein solches Signet zeige Menschen mit Behinderungen an, dass sie hier willkommen seien und das entsprechende Unternehmen ihre Bedürfnisse ernst nehme. Auf einem in der vergangenen Woche durchgeführten Jahresplenum "Berlin barrierefrei", an dem mehr als 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Handwerk, Handel und Tourismus sowie aus Verbänden und Initiativen von Menschen mit Behinderung teilnahmen, wurde Bilanz gezogen. 170 Signets seien bisher vergeben worden. Jeder, der eine Einrichtung mit Publikumsverkehr betreibe und glaube, die Mindestkriterien der Aktion "Berlin barrierefrei" zu erfüllen, könne sich um ein Signet bewerben, so Marquard. Nähere Informationen sind unter www.berlin-barrierefrei.de zu finden.