Bevor die Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes für die nächsten 15 Jahre in Lauchhammer in die zweite Runde geht, sollen die in der Zukunft von ihm Betroffenen, die heute 12- bis 27-Jährigen, stärker einbezogen werden. Dies berichtete kürzlich die Lausitzer Rundschau.
Zu diesem Zweck seien an allen weiterführenden Bildungseinrichtungen Gesprächsrunden mit Vertretern der Stadtverwaltung organisiert worden. In ihnen erläuterten Projektleiter Jörg Rother und Schulamtsleiter Horst Heitmann die formulierten Grundsätze und die Ergebnisse einer an den Schulen durchgeführte Zusatzbefragung zur Imageanalyse. Die Jugendlichen hätten sich vor allem Ausbildungsmöglichkeiten und jugendgemäße Freizeitangebote gewünscht, so die Zeitung. Auch das äußere Erscheinungsbild der Stadt sollte nach Ansicht der Jugendlichen verbessert werden. Das finge beim Zustand der Straßen- und Fahrradwege an und ende bei der Zentrumsgestaltung. Verantwortung für die eigene Zukunft und für die Stadt zu übernehmen war der wichtigste Appell, der umgekehrt an die jungen Bürger gerichtet wurde. Ob die Botschaft angekommen sei, werde die Beteiligung an den folgenden Werkstattdiskussionen zeigen, so die Zeitung. Positiv sei, dass sich laut der Umfrage 75 Prozent der Jugendlichen mit ihrer Heimatstadt verbunden fühlen.