Bedarf an Seniorenwohnungen steigt weiter – KWG ist gut vorbereitet

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Die Bevölkerung in Brandenburg wird im Durchschnitt immer älter. Dadurch steigt nicht nur der Bedarf an Ärzten und Pflegeheimen, sondern auch an seniorengerechten Wohnungen. Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) hat frühzeitig auf den demografischen Wandel und die Einwohnerverluste in ihrer Region reagiert.

Der Anteil der Brandenburger, die 65 Jahre und älter sind, wird nach den Prognosen weiter steigen. Nach einer Auswertung der jüngsten Volkserhebung durch das Pestel-Institut gibt es im Landkreis Oberspreewald-Lausitz etwa 21.650 Seniorenhaushalte. Demnach lebt mittlerweile in 37 Prozent aller Haushalte mindestens eine Person, die 65 Jahre oder älter ist.

Trotz des Alters wollen Mieter solange wie möglich selbst bestimmt in ihrer bisherigen Wohnung leben. Damit das möglich ist und auch gut funktioniert, investierte die KWG in den letzten Jahren umfangreich in den Bestand an altersfreundliche Wohnungen an allen ihren Standorten. Die Wohnungen werden, wo möglich und refinanzierbar an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst. Wo erforderlich mit Haltegriffen versehen, geeignete Sanitäranlagen installiert, von Wann auf Dusche umgerüstet, Grundrisse verändert, oder Barrierefreiheit geschaffen.  Um die Wohnung leichter erreichen zu können, wurden bisher 19 Aufzugsanlagen nachträglich eingebaut.

Von den aktuell 7.824 Wohnungen in Senftenberg, Großräschen, Schipkau, Schwarzheide und Ortrand sind:

  • 907 altenfreundlich (Aufzug)
  • 70 altengerecht/barrierefrei (DIN 18040-2)
  • 23 behinderten-/rollstuhlgerecht (DIN18040-2)
  • zusätzlich ca. 1.600 Parterre-Wohnungen

Der Anteil an altersgerechten und altersfreundlichen Wohnungen liegt mit 12,8 Prozent damit über dem Vergleichswert des BBU von etwa sieben Prozent für den Brandenburger Wohnungsmarkt. Bis 2025 sollen weitere rund 2.000 Wohnungen abgerissen werden, allein dadurch steigt der Anteil der seniorengerechten KWG-Wohnungen auf ca. 17 Prozent.