BBU UND INFRASTRUKTURMINISTERIUM VERGEBEN ERSTMALS GÜTESIEGEL "GEWOHNT GUT"

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Stadtumbau Ost ist mehr als der Abriss dauerhaft nicht mehr benötigter Wohnungen, sondern auch die Aufwertung bestehender Wohnquartiere. Mit dem neuen Gütesiegel "Gewohnt gut – fit für die Zukunft" zeichnen der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) und das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg (MIR) nun monatlich gute Projekte aus. Das Infrastrukturministerium hat die Schirmherrschaft übernommen und eine Jury aus Vertretern von BBU und Infrastrukturministerium entscheiden über die Preisvergabe. Die Wohnungsbaugesellschaft Elsteraue mbH wurde am 11. Juli 2008 als erstes brandenburgisches Wohnungsunternehmen durch Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt ausgezeichnet.Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: "Ich begrüße die Initiative des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, das neue Gütesiegel einzuführen. Diese honoriert Beiträge zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Ausgezeichnet werden sollen Projekte, mit denen brandenburgische Wohnungsunternehmen in beispielhafter Weise auf die Herausforderungen des demografischen Wandels und der Sicherung guten und bezahlbaren Wohnens reagieren. Im Mittelpunkt steht die Aufwertung und damit die Zukunftsfähigkeit der brandenburgischen Städte."BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt: "Sowohl Abriss als auch Aufwertung sind unverzichtbare Beiträge zum weiteren Gelingen des Stadtumbaus. Es hat sich gezeigt, dass der Abriss dauerhaft nicht mehr benötigter Wohnungen wichtige Voraussetzung für die Leistung der hohen Eigenmittelinvestitionen der Wohnungsunternehmen in die Modernisierung ihrer Bestände ist. Ohne diese Entlastungen haben die Wohnungsunternehmen kaum Mittel für Grundrissanpassungen, den Einbau von Aufzügen oder die energetische Modernisierung der Wohnungen zur Verfügung. Ohne diese Maßnahmen wird sich aber die ohnehin schon deutlich negative Bevölkerungsentwicklung im Land Brandenburg zusätzlich verstärken. Auch attraktive Wohnraumangebote können Menschen zum Bleiben motivieren."Als erstes brandenburgisches Wohnungsunternehmen wurde die Wohnungsbaugesellschaft Elsteraue mbH, Herzberg, für das Seniorenwohnprojekt "Wohnen in Gemeinschaft" in Falkenberg/Elster ausgezeichnet. Das Wohnprojekt wird in beispielhafter Weise den Bedürfnissen einer alternden Bevölkerung gerecht. Es ermöglicht seinen Bewohnern ein selbstbestimmtes Wohnen und Leben bis ins hohe Alter. Darüber hinaus steht der dort eingerichtete Service-Point des ASB auch den übrigen Bewohnern der Stadt zur Verfügung. Geschäftsführerin Sabine Endemann nahm die Urkunde von Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt entgegen.