BBU-Mitgliedsunternehmen erhalten Anerkennung beim Preis Soziale Stadt 2016

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Bei der Preisverleihung zum renommierten Wettbewerb "Preis Soziale Stadt" wurden am 22. Juni 2016 in sechs Kategorien herausragende Beispiele sozialen Engagements mit einem Preis geehrt. Mit der Gewobag und der HOWOGE erhielten zwei BBU-Mitgliedsunternehmen eine Anerkennung.

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH erhielt eine Anerkennung in der Kategorie „Bürgermitwirkung, Stadtteilleben“ für ihr Kinder- und Jugendzentrum in Friedrichsfelde - FAS - Freizeit-Aktivitäten nach der Schule. Das Unternehmen fördert damit das soziale Miteinander von Kindern und Jugendlichen in Berlin.

In der Kategorie „Bildung, Kultur, Gesundheit“ erhielt die GEWOBAG-Stiftung „Berliner Leben“ für ihr musikpädagogisches Schulprojekt „Abenteuer Oper“ eine Anerkennung. Seit 2013 ist „Abenteuer Oper!“ Förderprojekt der Berliner Leben und begeistert Berliner Viertklässler für das Gesamtkunstwerk Oper. Rund 400 Schüler aus strukturschwachen Quartieren haben seit dem Projektstart hinter die Opernkulissen geschaut und Bühnenstücke spielerisch selbst erarbeitet.

Der Wettbewerb „Preis Soziale Stadt“ wurde bereits zum neunten Mal seit dem Jahr 2000 ausgelobt und ist eine Gemeinschaftsinitiative des AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, des Deutschen Städtetages, des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Deutschen Mieterbundes und des vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Er wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt.

"Wir freuen uns besonders über die starke Beteiligung der Wohnungswirtschaft an diesem besonderen Preis", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich der Preisverleihung. "Das ist ein Zeichen dafür, wie stark soziale Verantwortung in den Unternehmensstrategien verinnerlicht ist.

Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium, zeichnete gemeinsam mit den Auslobern die Preisträger für ihr umfassendes Engagement in Deutschlands Stadtquartieren aus.

"Wir ehren heute herausragende Projekte, die den Gedanken der Sozialen Stadt vorbildlich umgesetzt haben. Ihr Engagement in ihren Nachbarschaften ist uns wichtig. Dafür brauchen sie verlässliche Unterstützung. Deswegen haben wir nach Jahren der Kürzung seit 2014 die Mittel für die Soziale Stadt fast vervierfacht. Angesichts der zunehmenden sozialen Integrationsaufgaben wollen wir die soziale Stadtentwicklung ab 2017 mit zusätzlichen 300 Millionen Euro fördern. Wir schlagen einen Investitionspakt vor: für Schulen, die sich in den Stadtteil öffnen, Kitas, in denen Integration stattfindet und  Stadtteilzentren, in denen Menschen sich begegnen und sich über kulturelle Unterschiede hinweg kennen lernen", erklärte Pronold anlässlich der Preisverleihung.

Im Downloadbereich finden Sie die Pressemitteilung der Gewobag zur Preisverleihung.

Einen Überblick über die Preisträger und ihre Projekte finden Sie hier.

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Mieke
Goldhahn
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