Der Masterplan umfasst mehrere Bereiche: 24 Millionen Euro etwa fließen allein in Sprachkurse. Die Willkommensklassen werden weiter ausgebaut, aber auch der Übergang der geflüchteten Schüler in die Regelklassen soll durch zusätzliche Deutschstunden erleichtert werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Arbeit. Hier sollen 13 Millionen in die Hand genommen werden. Geflüchtete sollen besser dabei unterstützt werden, ihre Berufsabschlüsse anerkennen zu lassen. Schon in den Unterkünften soll künftig erfasst werden, wer welche Kenntnisse mitbringt. Auch die Berufsausbildung von Jugendlichen steht im Fokus. In enger Zusammenarbeit mit den Kammern will der Senat sie in den Arbeitsmarkt integrieren. Damit die Neu-Berliner schnell in ihre Kieze integriert werden, bekommen die Bezirke jeweils rund eine Millionen Euro für Nachbarschaftsprogramme. Damit können Integrationsprojekte gefördert werden, vor allem im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften. Zusätzlich zum für die wachsende Stadt ohnehin geplanten Neubau baut Berlin an 60 Standorten Fertighäuser mit 24 000 Plätzen - zum Teil sollen das Gemeinschaftsunterkünfte, zum Teil aber auch normale Wohnungen sein. Hier sollen nicht nur Flüchtlinge einziehen.
BBU-Vorstand Maren Kern kommentiert: „Die Berliner Wohnungswirtschaft unterstützt den Masterplan. Besonders positiv sind die weitere Beschleunigung des Wohnungsbaus, der Bau neuer Stadtquartiere und das Auflegen eines Nachbarschaftsprogramms in den Bezirken. Sehr gut ist auch, dass bei den Maßnahmen jeweils im Blick behalten wird, dass alle etwas davon haben. Berlin stellt sich der Herausforderung und wird sie bewältigen.“
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Besonderer Vertreter, Bereichsleiter und Pressesprecher