Kündigungsquote erreicht neuen Tiefstand
Mit 4,5 Prozent lag der Anteil der von Mietenden gekündigten Mietverträge am Wohnungsbestand Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen erneut unter dem bereits sehr niedrigen Niveau der beiden Vorjahre (jeweils 4,6 %). Damit setzte sich der langläufige Trend fort, der eine deutliche Zurückhaltung der Mietenden bei der Umsetzung von Umzugsplänen in Berlin erkennen lässt.
Seit Beginn der Erfassung des Merkmals durch den BBU im Jahr 2001 haben 2025 so wenige Mieterinnen und Mieter wie in keinem Jahr zuvor ihre Wohnung im Bestand der BBU-Mitgliedsunternehmen gewechselt. Vor dem Hintergrund der weiterhin wachsenden Bevölkerung in der Stadt - allein von 2011 bis 2025 wurde innerhalb von fünfzehn Jahren ein Zuwachs von rund 422.231 Personen bzw. 12,9 Prozent (zensusbereinigt) registriert (Quelle: AfS Berlin-Brandenburg) – bedeutet die Zunahme der Verweildauer in der eigenen Wohnung eine Verschärfung der ohnehin angespannten Situation auf dem Mietwohnungsmarkt. Aus analytischer Sicht ergibt sich für das Jahr 2025 gegenüber 2008 mehr als eine Verdopplung der durchschnittlichen Verweildauer von Mieter*innen in den Wohnungen der BBU-Mitgliedsunternehmen auf über 22 Jahre.
Downloads
Ansprechpersonen
Besondere Vertreterin und Bereichsleiterin