Im Mittelpunkt der Berichterstattung standen die geringen Fertigstellungszahlen sowie die aktuelle BBU-Umfrage, die ein mangelndes Wachstumsklima in der Hauptstadt belegt. Laut BBU müsse der „Teufelskreise der Wachstumsskepsis“ durchbrochen werden, vor allem mehr Verwaltungseffizienz in Senat und Bezirken sowie Beschleunigungsprämien in den Bezirksämtern könnten die Bauzahlen wieder erhöhen.
Im Live-Interview in den rbb-Hauptnachrichten am 12. Juli betonte BBU-Vorstand Maren Kern die mangelnde Wachstumsfreundlichkeit in der Stadt, 800 Wohnungen pro Jahr könnten von den Wohnungsunternehmen nicht gebaut werden, obwohl die Investitionen vorgesehen waren. Vor allem die ineffiziente Verwaltung und fehlende Zielzahlen für Senat und Bezirke, langwierige Genehmigungs- und Partizipationsprozesse sowie fehlende Bauflächen sowie steigende Baukosten seien für den stagnierenden Wohnungsbau verantwortlich, so Kern. Eine Kampagne "Für mehr Berlin" könne zeigen, dass die Stadt funktioniert und dass alle Bürgerinnen und Bürger davon profitieren können.
Ansprechpersonen
Besonderer Vertreter, Bereichsleiter und Pressesprecher