BBU: DRITTER BERICHT DES BERLINER SENATS ZUM WEGFALL DER ANSCHLUSSFÖRDERUNG LÄSST KONSEQUENZEN FÜR WOHNUNGSWIRTSCHAFT AUSSER ACHT

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Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den dritten Jahresbericht über die Auswirkungen des Wegfalls der Anschlussförderung im sozialen Wohnungsbau beschlossen. Im Bericht wird ausgeführt, dass sich die Mietenentwicklung in den vom Wegfall betroffenen Objekten im Vergleich zum nicht geförderten Wohnungsbestand durchaus günstig entwickelt habe. Ludwig Burkardt, Vorstandsmitglied des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU): "Damit wird Schönfärberei betrieben, weil auf die Verluste der Wohnungsunternehmen nicht eingegangen wird." Diese und nicht die Mieter hätten aber die größte Last aus dem Wegfall der Förderung zu tragen. Zum weiteren Anstieg der Zahl der Insolvenzobjekte um 29 Objekte auf insgesamt 98 stellte Burkardt fest: "Auf lange Sicht wird sich gerade aus dem Umfang der sich aus den Insolvenzen ergebenden Ansprüche an Berlin zeigen, ob die Verhandlungslösung anstelle des einseitigen Förderungsstopps nicht doch der für das Land Berlin bessere Weg gewesen wäre."Unter dem Dach des BBU sind 363 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.