BBU BEGRÜSST START DES NEUEN ZUSCHUSSPROGRAMMS FÜR AUFZÜGE

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Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) begrüßt das heute startende Zuschussprogramm des Landes Brandenburg für den nachträglichen Einbau von Aufzügen in Mietwohngebäuden. BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt: "Die demographische Entwicklung ist für Brandenburg eine große Herausforderung. Mit diesem Programm zeigt das Land, dass es den demographischen Wandel ernst nimmt. Unsere Mitgliedsunternehmen im Land Brandenburg werden von dem Angebot regen Gebrauch machen." Die BBU-Mitgliedsunternehmen im Land Brandenburg unternähmen große Anstrengungen zur Erhöhung der Barrierefreiheit ihrer Wohnungen, unterstrich Burkardt. Außer bei Aufzuganlagen fielen hohe Kosten auch für andere bauliche Veränderungen an. Auch für den Umbau von Bädern oder der Einbau neuer Türen beispielsweise bei Balkonen leisteten die Wohnungsunternehmen hohe Investitionen. "Da ist das Förderprogramm des Landes für den nachträglichen Einbau von Aufzügen eine sehr sinnvolle Initiative", so Burkardt. Mit dem Förderprogramm des Landes werden Wohnungsunternehmen dabei unterstützt, generationengerechten Wohnraum zu schaffen. Im Rahmen des Zuschussprogramms stellt das Land 2007 sechs Millionen Euro zur Verfügung, bis 2013 sollen es 36 Millionen sein. Mit den Mitteln soll der nachträgliche Einbau von bis zu 600 Aufzügen in Mietwohngebäuden gefördert werden. Ziel dabei ist, weitere 6.000 Wohnungen barrierearm zu gestalten. Unter dem Dach des BBU sind 363 Wohnungsbaugesellschaften und –genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereinigt. Die 223 Mitgliedsunternehmen im Land Brandenburg verwalten gut 385.000 Wohnungen mit mehr als 800.000 Mietern. Das entspricht 30 Prozent des brandenburgischen Wohnungsbestandes.