BBU BEGRÜSST ANLAUFEN DES AUFZUGFÖRDERUNGSPROGRAMMES

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Wohnungswirtschaft: Abwicklung sollte in Zukunft aber schneller erfolgen Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) begrüßt mit seinen 224 brandenburgischen Mitgliedsunternehmen, dass das Aufzugprogramm des Landes nunmehr angelaufen ist. "Zwischen der Vorstellung des Programms durch Minister Dellmann und der Inbetriebnahme des ersten Fahrstuhls liegt ein gutes halbes Jahr. Wir hoffen, dass die Abwicklung im weiteren Programmverlauf nunmehr zügiger voran geht", sagte BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt am Montag in Potsdam. Mit der Inanspruchnahme der Landesförderung sei ein erheblicher zeitlicher Aufwand verbunden. Das mache die lange Spanne deutlich, die seit der Vorstellung des Programms Ende Februar verstrichen sei. Burkardt: "Das Förderprogramm wird nur dann den gewünschten Erfolg haben, wenn die Abwicklung der Anträge schneller als bisher geschieht. Nur dann haben die Wohnungsunternehmen auch eine verlässliche Grundlage für ihre Investitionsplanungen." Generell aber begrüße die Wohnungswirtschaft das Förderprogramm für den nachträglichen Einbau von Aufzügen. "Der demographische Wandel ist im Land Brandenburg eine große Herausforderung für die Wohnungsunternehmen. In diesem Jahr wollen sie in Modernisierung, Instandsetzung und Instandhaltung der Wohnungen 335 Millionen Euro investieren. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um zehn Prozent. Ein guter Teil dieses Betrages wird in die generationengerechte Gestaltungen von Wohnungen fließen." Das komme nicht nur der älteren Generation zu Gute: "Über Barrierearmut oder den Aufzug freut sich auch die junge Familie mit Kinderwagen oder der Single mit schweren Einkaufstüten." Unter dem Dach des BBU sind 363 Wohnungsbaugesellschaften und –genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereinigt. Die 223 Mitgliedsunternehmen im Land Brandenburg verwalten gut 385.000 Wohnungen mit mehr als 800.000 Mietern. Das entspricht 30 Prozent des brandenburgischen Wohnungsbestandes.