BBA-Tagung „Wohnen als Dienstleistung“: Immobilienwirtschaftliche Praxis trifft Zukunft

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Viele Unternehmen der Branche bieten mittlerweile Dienstleistungen rund ums Wohnen an. Doch wie sieht die Zukunft aus? Beispiele zeigt die Tagung „Wohnen als Dienstleistung – Perspektiven für Services im Wandel“ der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin am 09. September 2015 in Berlin. Sie verknüpft die Möglichkeiten virtueller Serviceplattformen mit den Anforderungen unserer Branche. Dabei zeigt sie, welche Prozesse erforderlich sind, um systematisch kundengerechte Dienstleistungen zu entwickeln.

Reiner Götzen, Geschäftsführer von INTERBODEN Innovative Lebenswelten GmbH & Co. KG aus Ratingen erläutert am Beispiel seines Unternehmens, wie aus Marktanalyse und zielgruppenspezifischer Bedürfnisermittlung Angebote werden, einschließlich Erfolgskontrolle. Dabei geht er auch auf Kooperationen und Kundenkommunikation ein. Ein Faden, den Jörg Erpenbach, Prodekan Information Management an der BiTS Business and Information Technology School aus Iserlohn aufnimmt. Sein Vortrag „5 Regeln, um Ihre Dienstleistungen garantiert scheitern zu lassen“ zeigt, worauf es in der Kundenkommunikation ankommt. Hierzu gehören auch Praxisbeispiele aus der Wohnungswirtschaft.

Welche konkreten Anknüpfungspunkte es für die Branche gibt, zeigt die Tagung anhand der Plattformen Mila und Amiona auf. Manuel Grenacher, Gründer und CEO von Mila Europe GmbH aus Berlin erläutert, wie sich crowd-basierte Nachbarschaftsdienste aufbauen lassen. Dabei geht er auch auf die Kooperation mit einem großen Telekommunikationsanbieter ein. Bei Amiona handelt es sich um einen Service-Marktplatz, der in Weil der Stadt von der Kommune an den Start gebracht wurde. Philipp Osl, Leiter Geschäftsbereiche Independent Living & Amiona vom Business Engineering Institute aus St. Gallen in der Schweiz präsentiert das Geschäftsmodell einschließlich einer Kosten-Nutzen-Betrachtung der Plattform. Von Dietmar Becker, Geschäftsführer vom Entwicklungszentrum Gut altwerden aus Sindelfingen erfahren die Teilnehmer konkret, wie dieser virtuelle Service-Marktplatz in Weil der Stadt einschließlich Schnittstellen zur Wohnungswirtschaft funktioniert.

Erfahrungen aus der analogen Praxis stellt Yvonne Außmann, Vorstand der WOGENO München eG vor. Sie erläutert am Beispiel der Genossenschaft, wie sich durch Unterstützung der Mieter untereinander Mehrwert für die Kunden generieren lässt.

Dabei zeigt sie die besondere Rolle des Unternehmens innerhalb dieses kooperativen Ansatzes auf. Torsten Bölting, Geschäftsführer von InWIS GmbH aus Bochum zeigt die grundsätzlichen Perspektiven des Themas „Services rund ums Wohnen“ auf. Dabei steht im Mittelpunkt, welche Dienstleistungen sich aktuell und vermutlich auch in der Zukunft bewähren und welche sich bereits als Flop erwiesen haben.

Details zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer im Downloadbereich.

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