„Berlin braucht Neubau für kleine und mittlere Einkommensbezieher. Durch den Einsatz der Fördermittel sind die Wohnungen auch für diese Menschen bezahlbar“, sagt degewo-Vorstandsmitglied Christoph Beck. „Wir fördern damit außerdem die soziale Durchmischung im Treptow-Köpenicker Ortsteil Altglienicke.“ Das Gebäude soll im Sommer 2015 fertiggestellt sein. degewo investiert rund 3,6 Millionen Euro.
Auf dem bislang ungenutzten Grundstück werden überwiegend kleinere Wohnungen gebaut: 26 Ein- und Zweizimmer-Wohnungen sowie sechs Wohnungen mit drei bis fünf Zimmern. Die Wohnflächen reichen von 34 bis 109 Quadratmeter. „Wir tragen hier dem demografischen Wandel Rechnung. Die Nachfrage nach kleineren Wohnungen ist gerade in Treptow-Köpenick ungebrochen hoch“, erklärt Christoph Beck.
Das Neubauvorhaben Ewaldstraße ist erst vor kurzem in das Wohnungsneubauförderungsprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt aufgenommen worden. Die Fördermittel wurden bei der Investitionsbank Berlin beantragt, über die Vergabe entscheidet der Bewilligungsausschuss.
Bedingung für die Erteilung des Förderdarlehens ist eine Durchschnittsmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt bei den geförderten Wohnungen. Alle zwei Jahre darf die Miete um bis zu 20 Cent pro Quadratmeter angehoben werden. Die Mieten dürfen allerdings 7,50 Euro nicht überschreiten. degewo hat bereits weitere Fördermittel für Neubauvorhaben beantragt: in der Abram-Joffe-Straße in Adlershof, der Graunstraße in Mitte (Wedding) und der Kaiser-Wilhelm-Straße in Steglitz-Zehlendorf (Lankwitz). Insgesamt könnten 120 Wohnungen gefördert werden. Die Gesamtfördersumme liegt bei 7,68 Millionen Euro.
Ansprechpersonen