„Der Stadt Eisenhüttenstadt ist es hervorragend gelungen, verschiedene Förderprogramme erfolgreich zu bündeln. Das kann man überall in der Stadt sehen. Die Sanierung im Denkmalbereich ist weit fortgeschritten. Die Innenstadt ist als Wohnstandort attraktiv für alle Generationen. Für diese Strategie wurde die Stadt mit dem Deutschen Bauherrenpreis 2015 ausgezeichnet. Wir wollen diesen Prozess auch weiterhin unterstützen“, sagte Staatssekretärin Ines Jesse am 14. Dezember 2016 bei der Übergabe der Förderbescheide.
Die Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft hat für die Sanierung von zwei Wohnblöcken mit insgesamt 80 Wohnungen zwei Förderzusagen (Baudarlehen) über fünf Millionen Euro erhalten. Es werden in den Projekten Friedensweg 12-16 und 24-28 unter anderem Wohnungen neu zugeschnitten, Bäder modernisiert und neue Balkone angebaut. Durch den Einbau von vier Aufzügen eingebaut können 36 Wohnungen barrierefrei erreicht werden. 40 der 80 Wohnungen sind mietpreis- und belegungsgebunden, wovon 20 Wohnungen in den beiden Blöcken nachgewiesen werden. Berechtigte Mieterinnen und Mieter zahlen Mietobergrenzen von 4,90 bzw. 5,50 Euro pro Quadratmeter.
Insgesamt wurden in Eisenhüttenstadt für die Stadtentwicklung seit 1991 knapp 70 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel bewilligt. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden rund 130 Millionen Euro für mehr als 3.700 Wohnungen bewilligt.
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