Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg berichtet, ist sowohl in Berlin als auch im Land Brandenburg der Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden im November 2009 leicht gestiegen.
So erreichte der Berliner Baupreisindex einen Indexstand von 114,2 (Basis 2005:100). Das waren 0,1 Prozent mehr als im August 2009. Von August bis November 2009 war der Index nahezu konstant geblieben. Die Veränderung zum November 2008 betrug +0,4 Prozent.Ursache der moderaten Entwicklung von +0,1 Prozent war der leichte Anstieg der Preise für Ausbauarbeiten um +0,2 Prozent. Neben leichten Preiserhöhungen waren unter den Bauarbeiten auch Preisrückgänge von 0,2 bis 0,4 Prozent zu verzeichnen. Wie auch die kurzfristige Entwicklung wurde die Entwicklung im Jahresvergleich in erster Linie durch Preiserhöhungen bei Ausbauarbeiten (+1,2 Prozent) bestimmt. Dabei resultierte die Entwicklung sowohl aus Preiserhöhungen als auch aus -senkungen. Stärkere Erhöhungen wurden u. a. für Fliesen- und Plattenarbeiten (+3,2 Prozent) sowie Maler- und Lackierarbeiten (+3,0 Prozent) festgestellt. Nennenswerte Preisrückgänge gab es beispielsweise für Estricharbeiten (–3,7 Prozent). Die Preise für Rohbauarbeiten sind binnen Jahresfrist ebenfalls um 0,2 Prozent gesunken.Der Neubau von Ein- und Zweifamilien- (+0,6 Prozent) sowie Mehrfamiliengebäuden (+0,4 Prozent) war ebenso wie die Instandhaltung von Mehrfamiliengebäuden ohne Schönheitsreparaturen (+1,2 Prozent) teurer als vor einem Jahr.Im Land Brandenburg stieg der Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden im November 2009 gegenüber August 2009 um 0,1 Prozent auf einen Stand von 122,2. Die Veränderung zum Vorjahresmonat betrug +1,8 Prozent. Hintergrund dieser Entwicklung war ein leichter Anstieg der Preise für Rohbauarbeiten um +0,2 Prozent. Nennenswerte Preiserhöhungen gab es hier bei Abdichtungs- (+2,8 Prozent), Erd- (+1,2 Prozent) und Gerüstarbeiten (+1,1 Prozent). Im Jahresvergleich wurde die Entwicklung i in erster Linie durch Preiserhöhungen bei Rohbauarbeiten (+2,5 Prozent) bestimmt. Hier resultierte der Preisanstieg vor allem aus deutlichen Verteuerungen für Abdichtungs- (+7,6 Prozent), Mauer- (+4,0 Prozent) und Betonarbeiten (+2,7 Prozent) sowie für Zimmer- und Holzbauarbeiten (+2,2 Prozent). Die Preise für Ausbauarbeiten haben sich binnen Jahresfrist ebenfalls um +1,2 Prozent erhöht.Der Neubau von Ein- und Zweifamilien- (+1,9 Prozent) sowie Mehrfamiliengebäuden (+1,6 Prozent) war ebenso wie die Instandhaltung von Mehrfamiliengebäuden ohne Schönheitsreparaturen (+1,8 Prozent) teurer als vor einem Jahr.