Baukultursalon in Potsdam: „Ortsbild – Besser bauen im Alltag“

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Der nächste Baukultursalon der Bundesstiftung Baukultur am 9. Dezember befasst sich mit dem Thema „Ortsbild – besser bauen im Alltag“. Es werden u.a. die Herausforderungen des demografischen Wandels im ländlichen Raum diskutiert, sowie die Problematik leerer Dorfzentren, während am Rande Gewerbegebiete und Einfamilienhäuser stetig wachsen.

Besonders in ländlichen Räumen prägt das Ortsbild den Charakter eines Dorfes oder einer Stadt maßgeblich. Oft denkt man an das historische Zentrum, wenn über einen Ort gesprochen wird. An den Ortsrändern aber entstehen Gewerbe- und Einfamilienhausgebiete, die oft mehr Menschen beherbergen als die Innenstadt.

Was ist daher mit „Ortsbild“ heute gemeint? Wie setzt es sich zusammen, wie lässt es sich erhalten, pflegen und erweitern? Ungleiche Entwicklungen, wie etwa in Brandenburg, wo die Gesamtbevölkerung bis 2030 um weitere 10 Prozent schrumpfen wird, während Gemeinden im Speckgürtel Berlins weiter wachsen, stellen traditionelle Dorf- und Stadtstrukturen infrage. Wie vor diesem Hintergrund ein Ortsbild nachhaltig auf das Leben im Ort wirken kann, anstatt bloße Rekonstruktion oder Kosmetik zu sein und wie zeitgenössisches Bauen zur Bereicherung wird, soll am 9. Dezember in Potsdam diskutiert werden.

Der Baukultursalon findet im Rahmen des Forschungsprojektes „Baukultur konkret“ statt. Dieses wird unter Begleitung der Bundesstiftung Baukultur durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) durchgeführt.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 127