BAUGEWERBE IM JAHR 2004 IN BERLIN: AUFSCHWUNG LÄSST AUF SICH WARTEN

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Sinkende Umsätze, zuwenig Aufträge und weiterer Arbeitsplatzabbau kennzeichneten auch im Jahr 2004 die Lage im Berliner Baugewerbe. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erbrachte das Berliner Bauhauptgewerbe in den Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten im Jahr 2004 einen baugewerblichen Umsatz von 1.525,1 Mill. EUR. Das waren 5,9 Prozent weniger als im Vorjahr.Die Umsätze wurden, wie schon im Jahr 2003, jeweils fast zur Hälfte im Hochbau (56,3 Prozent) und im Tiefbau (43,7 Prozent) erzielt. Im Hochbau war ein Rückgang der Umsätze gegenüber dem Vorjahr von 8 Prozent zu verzeichnen. Im Bereich Tiefbau gab es einen Umsatzverlust von knapp 3 Prozent. Die Höhe der Auftragseingänge bewegte sich leicht über dem Niveau des Vorjahres (+ 3,4 Prozent). Das Auftragsvolumen lag 2004 bei 1.396,3 Mill. EUR.Im Jahr 2004 beschäftigten die Betriebe des Berliner Bauhauptgewerbes im Durchschnitt 9.194 Personen, das waren 16,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor.Wie das Statistische Landesamt weiter berichtet, zeigte das Berliner Ausbaugewerbe eine vergleichbare Entwicklung. Die Betriebe im Ausbaugewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten erbrachten im Jahr 2004 einen baugewerblichen Umsatz von 996,0 Mill. EUR; das sind 10,1 Prozent weniger als im Jahr 2003. Die Umsätze wurden zu gut zwei Dritteln in der Installationsbranche und zu einem Drittel im Bereich sonstiges Ausbaugewerbe erbracht. Die Betriebe im Ausbaugewerbe beschäftigten im Jahr 2004 durchschnittlich 10 578 Personen, 12,3 Prozent weniger als im Jahr davor.